Aller guten Dinge sind Menü 3

Diesmal werden wir fleischlos glücklich – mit Ei aber ohne Avocado.

Hühnchen und Reh haben in unseren beiden ersten Weihnachtsmenü-Vorschlägen die Hauptrolle gespielt. Heute wird es zur Abwechslung mal vegetarisch. Denn wer sagt denn, dass Weihnachten nur mit Braten und Soße komplett ist?

  • Die Vorspeise kommt diesmal von mir. Feldsalat ist ja eines der wenigen Blattgemüse, die man auch im Winter noch frisch im Garten ernten kann. Mit Birne, gerösteten Walnüssen und Honig-Balsamico wird daraus ein runder Einstieg.
  • Zum Hauptgang wird es exotisch: Mit der Gemüse-Couscous-Pfanne von unserem Software-Entwickler Daniel wird auch die größte Festgesellschaft auf leckere Art auch ohne Fleisch satt.
  • Der Abschluss ist im Vergleich dazu fast schon wieder traditionell. Dafür zaubern  Apfel-Zimt-Muffins von unserem Redakteur Clemens aber mit Sicherheit ein Lächeln auf das Gesicht ihrer Gäste.

Mittlerweile sind wir ja schon im Weihnachts-Endspurt. Wer sich bis jetzt noch nicht für ein Menü entscheiden konnte, der kann aber getrost noch bis nächste Woche abwarten. Zu guter Letzt kommt dann ein klassisches Menü mit Suppe und Braten.

Menü 2 à la française

Käse zur Vorspeise – in unserem zweiten Adventsmenü.

Nach der mediterranen Note von letzter Woche haben wir heute ein französisch inspiriertes Menü vorbereitet. Nach den vielen positiven Rückmeldungen aus der letzten Woche, hoffe ich, dass auch dieses Menü viele Fans findet.

  • Als Vorspeise schlägt uns Ulrike aus unserem Redaktionsteam Camembert mit einem raffinierten Cranberry-Chutney vor. Um noch Platz für Hauptspeise und Dessert zu lassen (es lohnt sich), empfiehlt sie hier eher kleine Käselaibchen. Mit normalen Camemberts ist das Rezept auch als Zwischenmahlzeit oder kleines Hauptgericht geeignet.
  • Wild ist im Herbst und Winter eigentlich immer ein leckeres Hauptgericht gut. Unsere Geschäftsführerin Katrin hat sich ein ganz besonderes Rezept herausgesucht, in dem Rehfilet mit Schokoladensauce kombiniert wird. Neben der Edelbitter-Schokolade gibt Pflaumenmus der Sauce eine wunderbar herbstliche Note.
  • Sibyl aus unserem Redaktionsteam hat aus ihrer Heimat Frankreich das Dessert mitgebracht. Wir bleiben im schokoladigen Bereich und verwöhnen uns zum Abschluss mit Bûche de Noël.

Zum Abschluss bleibt mir noch, uns allen einen guten Appetit zu wünschen.

Advent, Advent – es wird aufgetischt

Es ist angerichtet für unser erstes Weihnachtsmenü…

Anfang des Monats haben wir es schon angekündigt: Dieses Jahr gibt es im doctima-Blog die besten Rezeptvorschläge unserer Kolleginnen und Kollegen für das Weihnachtsmenü. Zum Start haben wir drei leichte Gerichte mit mediterraner Note ausgesucht. Vielleicht ja nicht das schlechteste, wenn Weihnachten einmal nicht im Suppenkoma endet…

  • Die Vorspeise stammt von Lisa aus unserer Software-Entwicklung: Eine rote Linsensuppe mit Ingwer und Limette setzt zum Start einen säuerlichen Akzent.
  • Als Hauptspeise schlägt unsere Management-Assistentin Güldan eine leichtere Geflügelvariante vor als die übliche Weihnachtsgans. Hühnchen „alla cacciatora“ nimmt die Zitronennoten der Vorspeise auf und variiert sie mit Oliven, Sardellen und Kapern.
  • Zum Abschluss empfiehlt unser Redaktionsleiter Johannes ein Bratapfel-Tiramisu als deutsch-mediterranes Crossover mit Spekulatius, Mascarpone und griechischem Joghurt. Für die säuerliche Note sorgen hier Äpfel, Zitrone und Weißwein.

Wie steht es bei Ihnen? Wissen Sie schon, was es zum Fest gibt? Gefällt Ihnen unser erster Menüvorschlag? Oder wäre Ihnen etwas Traditionelleres lieber? Dann seien Sie beruhigt, es ist ja erst erster Advent.

tekom 2017, die Doku-Branche zu Besuch in Stuttgart

Vier Wochen ist es her, dass wir auf der tekom-Jahrestagung 2017 waren. Viel ist seitdem passiert, wir sind schon voll im konkreten Austausch mit Kontakten von der Tagung. Dazu beigetragen hat sicherlich unser iiRDS-Szenario mit unserem Roboterarm. Einerseits Eyecatcher, andererseits die anschauliche Darstellung, wie automatisierte Prozesse und Informationsflüsse in Unternehmen heutzutage ablaufen. Ausführlichere Infos und zusätzliche Videos dazu finden Sie auf unserer iiRDS-Seite.

Ansonsten wollen wir unsere Eindrücke der Jahrestagung schildern.

Benjamin Rauschenberger

Meine Gespräche während der Tagung gingen vor allem um die Themen Digitalisierung und Vernetzung von Abteilungen, Systemen und Tools in Bezug auf Content sowie Mobile Dokumentation. Das bedeutet konkret, dass ein Großteil der Besucher Fragen hatte wie „Wie kann ich denn unseren Content aus dem Redaktionssystem dem Vertrieb bereit stellen?“ oder „Unser Content und unsere Daten im CMS sind gut, aber mein Vorgesetzter will Teile davon auf der Website haben, weiß aber nicht wie“. Die Weiterverwendung von Content aus der Technischen Redaktion in anderen Unternehmensbereichen hat immer mehr eine große Bedeutung, weil unsere Kunden damit einen Mehrwert des Dokumentations-Contents generieren.
Und Mobile Doku spielte deshalb eine große Rolle, da ich zusammen mit dem Dresdner Kühlanlagenbau eine Partnerpräsentation gehalten habe, deren Thema „Sichere Service-Unterlagen per App“ war. Sicherheitsanleitungen und Gefahrstoffhinweise haben wir in einem Projekt ausgehend von Word ins CMS SCHEMA ST4 gepackt und generieren daraus eine App, welche die Service-Meister und -Monteure im Arbeitsalltag nutzen. Ein toller mobiler Einsatz von Fach-Content, der von den Anwendern und Auditoren sehr gelobt wurde und dieses Feedback teilten auch die Besucher des Vortrags. Daher hatte ich anschließend viele Gespräche dazu.
Weiteres Highlight für mich war die Vorstellung unseres Projektes mit Landis+Gyr. Gemeinsam haben wir den Landis+Gyr Infofinder entwickelt. Eine Doku-App, welche Fachpersonal unterstützt, die Industrie-Wärmezähler von Landis+Gyr zu installieren, zu parametrieren und zu warten. Das Marketing-Video zum Infofinder hatten wir an unserem Messestand laufen und es war Anlass für viele Gespräche.

Markus Nickl

Mein wichtigster Eindruck von der tekom 2017: Die Branche und die Redaktionsabteilungen öffnen sich. In den letzten Jahren gab es am Stand oft Detailfragen: „Können Sie auch CE-Kennzeichnung?“ – „Ja, natürlich. Wir machen alles für Sie, damit Ihre Dokumentation standardkonform und stimmig ist.“ In diesem Jahr waren die Fragen dagegen eher strategischer Natur: „Wie bekommen wir unsere Dokumentationsinhalte in die Schulungsunterlagen?“ oder „Wo können wir mit mobilen Apps einen Zusatznutzen generieren?“ Klar, auch darauf haben wir Antworten. Die lassen sich allerdings nicht mit einem Satz umreißen. Das macht die Gespräche intensiver, anspruchsvoller und (für mich) interessanter. Für die Technische Redaktion insgesamt lässt mich diese Beobachtung hoffen. Wir bewegen uns heraus aus dem Elfenbeinturm der klassischen Technischen Redaktion, öffnen uns zu anderen Abteilungen und fokussieren so auf die unternehmensweite Wertschöpfung unserer Arbeit.

Edgar Hellfritsch

Noch weniger als im letzten Jahr bin ich dazu gekommen, die Tagung als Gelegenheit zur Fortbildung zu nutzen. Aber ich empfinde das nicht als schlimm, denn stattdessen habe ich sehr viele interessante Gespräche an unserem Messestand geführt. Die Digitalisierungswelle hat unsere Branche erfasst, und um dieses Thema haben sich die meisten meiner Gespräche gedreht. Einige Unternehmen sind bereits tief in das „unbekannte Land“ eingedrungen – da geht es dann um Augmented Reality und Integration der Technischen Dokumentation in übergreifende Unternehmensprozesse. Andere Technische Redaktionen stehen gerade erst vor der Anschaffung einer CMS-Lösung, weil sie erkannt haben, dass sie eine solide Ausgangsbasis benötigen, um ihre Informationen in die digitale Welt publizieren zu können.
An zwei Veranstaltungen der Tagung war ich selber beteiligt: Im Showcase „Prototype Implementations of iiRDS“ durfte ich gemeinsam mit Sebastian Göttel von SCHEMA unseren ST4-iiRDS-CDS-Roboter-Durchstich vorstellen, und den Showcase Mobile Dokumentation habe ich mit Stefan Dierssen von DiNovum moderiert. Einige der sieben Vorträge hier haben beeindruckende Lösungen gezeigt, auch hier geht die Professionalisierung der Branche weiter.
Insgesamt war die Tagung bzw. die Messe ein großer Gewinn und freue mich schon auf das nächste Mal.

Johannes Dreikorn

Ganz viele Gespräche an unserem Stand habe ich zum Thema Content-Management-Systeme geführt. Im Rückblick auf die Tagung denke ich mir: Das ist kein Wunder. Denn auf dem Weg in die Digitalisierung ist für Unternehmen spätestens jetzt der Zeitpunkt erreicht, sich aus der file-basierten Verwaltung von Content zu lösen.
Sind sie zu spät dran, haben einige meiner Gesprächspartner gefragt. Da habe ich sie beruhigen können. Eigentlich ist jetzt ein sehr geschickter Zeitpunkt. Es gibt heute technologisch ausgereifte Lösungen, die ihre Tauglichkeit bewiesen haben. Und es gibt erfahrene Partner, die mit einem geschärften Blick für das Notwendige und Machbare beim smarten Übergang in die neue Welt helfen können. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf die ersten Termine und Workshops in den nächsten Wochen.

Christian Hammer

Auch dieses Jahr kam ich nicht dazu auch nur einen Vortrag zu besuchen. Das klingt jetzt nicht so toll, ist aber natürlich eigentlich ein riesen Erfolg: Unser Messe-Stand war immer gut besucht und es blieb einfach keine Zeit für Vorträge. Der Standort für unsere dreitägige doctima-Außenstelle war wie auch in den vergangenen Jahre perfekt gewählt. Persönlich ist es natürlich immer schön, in Stuttgart auch die Leute mal wieder zu sehen, denen man das restliche Jahr über nur per Telefon begegnet. Die Mischung aus diesen Bekannten, neuen Interessenten und der Schar, die einfach nur unserem Roboter beim Stapeln zugeschaut haben, hat Spaß gemacht.

Clemens Mühlig

Die tekom Herbsttagung 2017 – eine Premiere für mich. Als Gast auf der tekom-Tagung war ich schon einige Male, ein ganz anderes Gefühl ist es jedoch für die eigene Firma die Fahne hochzuhalten. Diesmal ging es nicht nur darum, in die Messe selbst einzutauchen und den Puls der Branche zu spüren. Nein, dieses Mal hieß es, am Stand und im Workshop selbst tätig zu werden. Am Stand warteten viele interessante und v.a. intensive Gespräche mit Kunden und Kollegen aus aller Welt. Es macht einfach Spaß Kunden, die man sonst nur vom Telefon kennt, nun auch ein Gesicht zuordnen zu können. Nicht ganz unschuldig an den vielen Gesprächen war natürlich auch der Messeliebling, unser Demonstrationsroboter. An dem blieb gefühlt jeder Besucher irgendwann stehen und sah diesem begeistert bei seinem Treiben und (geplantem) Versagen zu.
Ein Highlight für mich war auch der Austausch in den beiden Workshops zum Thema Lasten- und Pflichtenhefte. Diese waren beide Male sehr gut besucht und scheinen einen Nerv der Branche getroffen zu haben. Ich durfte mit sehr motivierten Teilnehmern arbeiten sowie angeregte und auch für mich lehrreiche Diskussionen führen. Insgesamt war dies eine tolle Messe und die nächste kommt bestimmt!

Ulrike Hager

Für mich bot die Herbsttagung 2017 gleich mehrmals etwas Neues und Besonderes. Während ich im letzten Jahr zu meinem ersten Besuch noch privat auf der Tagung war und nur einen Tag Zeit hatte, kamen in diesem Jahr zwei volle Tage hinzu – und diesmal in großer doctima-Runde. Außerdem habe ich im letzten Jahr noch Vorträge besucht – in diesem Jahr haben Johannes Dreikorn und ich gemeinsam ein Tutorial durchgeführt. Zu einem Thema, das regen Diskussionsstoff bot: Was passiert mit Ihrem Redaktionsleitfaden, wenn Sie ein CMS eingeführt haben? Wir haben dazu viele anregende Gespräche am Stand geführt und das große Potenzial eines eingebetteten Leitfadens erkannt und können es kaum erwarten, das Ganze gemeinsam mit unseren Kunden zu realisieren. Was unseren doctima-Stand wohl am spannendsten machte (ja, neben Benny versteht sich), war der leuchtend orangene Roboterarm, der uns drei Tage lang kräftig unterstützte und große Augen bei den Messebesuchern verursachte. Ein großes Lob (und vor allem Bewunderung) an dieser Stelle für unsere IT und vor allem an Lisa. Dank des Roboters sind wir alle in Berührung mit dem Standard iiRDS gekommen, der ein großes Thema auf der diesjährigen Tagung war.
Mein Fazit zur Tagung: Alles in allem fühlt sich die Teilnahme an der Tagung wie ein Besuch bei der Großfamilie an – überall kennt man jemanden und kann sich zu unglaublich vielfältigen Themen weiterbilden, inspirieren lassen oder sie auch mal kritisch diskutieren. Und abends gibt es dann auch noch etwas Gutes zu essen und zu trinken.

Lisa Lippold

Obwohl mir die tekom-Tagung bereits seit einiger Zeit bekannt war, hatte ich dieses Jahr zum ersten Mal die Gelegenheit, im Rahmen meines Praktikums bei doctima daran teilzunehmen. Dabei war ich nicht nur als Besucher auf der Messe, sondern auch als Standpersonal tätig. Daraus ergab sich für mich ein guter Ausgleich zwischen spannenden Gesprächen bei uns am Stand und Vorträgen, die ich mir angehört habe. Für mich persönlich war dabei das Thema iiRDS besonders interessant.
Ich war allerdings nicht der einzige Neuzugang am doctima-Stand: mit dabei war auch unser Roboterarm, gesteuert über ein Arduino-Board und einen Raspberry Pi. Als eine der Projektbeteiligten war es schön für mich zu sehen, wie der Roboterarm Besucher angezogen hat und auf der gesamten Messe bekannt war – die Arbeit hat sich also gelohnt! Insgesamt war die tekom-Tagung für mich ein spannendes Erlebnis, bei dem ich sowohl interessante neue Kontakte geknüpft als auch bekannte Gesichter wiedergesehen habe.

Und Sie?

Wie war Ihr Eindruck der tekom-Jahrestagung dieses Jahr? Hatten Sie ähnliche Geprächsthemen? Wir freuen uns über Kommentare und tauschen uns gerne weiter dazu aus.

Nur noch 50 Tage bis Weihnachten

Winter is coming – Weihnachten naht

Auch wenn es manche gar nicht glauben können: Weihnachten kommt nicht jedes Jahr immer früher. Denn genau heute sind es noch 50 Tage bis zum Heiligen Abend. Und: Achtung Falle: Dieses Jahr ist Heilig Abend am vierten Advent. Die Weihnachtszeit ist diesmal also besonders kurz.

Damit es 2017 aber wirklich besinnlich wird, haben wir von doctima für unsere Leser schon jetzt ein kleines Paket geschnürt. Ganz wichtig dabei unsere Checkliste für ein entspanntes Weihnachtsfest:

Die vielen schönen Geschenke wollen natürlich auch stilvoll verpackt sein. Mit unserem Bastelbogen für eine weihnachtliche Geschenkbox geht das ganz leicht:

Und in der Zeit, die Sie sich bei den Vorbereitungen sparen, könnten Sie sie sich ja mit einem Buch in weihnachtliche Stimmung bringen. Edgar Hellfritsch hat für uns die Weihnachtgeschichte von Charles Dickens illustriert und als eBook verpackt:

  • Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte (.epub, .mobi)

Fehlen eigentlich nur noch die kulinarischen Highlights. Da haben sich unsere Kollegen mächtig ins Zeug gelegt und werden Sie in der Adventszeit mit Menüvorschlägen überraschen. Schauen Sie also bei uns herein und lassen Sie uns die „staade Zeit“ gemeinsam genießen.

tekom 2017 – Sehen wir uns nächste Woche?

doctima auf der tekom-Jahrestagung (c) doctima

Mit großen Schritten gehen wir auf die tekom-Jahrestagung 2017 zu. Heute in einer Woche startet die Konferenz nebst Messe. Insgesamt geht es dann von Dienstag, 24.10.2017, bis Donnerstag, 26.10.2017, in der Messe Stuttgart um Technische Kommunikation und alle dazugehörigen Fachthemen.

Bekanntes Set-Up – Messeauftritt und Vorträge

Wir von doctima sind zahlreich vertreten. Wie auch in den letzten Jahren sind wir mit unserem Messestand (Halle 1/A02) vor Ort. Außerdem halten wir einige Vorträge und geben Workshops im Rahmen der Konferenz:

  • Die neue Leitlinie „Regelbasiertes Schreiben – Englisch für deutschsprachige Autoren“ (Prof. Dr. Markus Nickl, Andrea Schoeffer; Di., 11:15; Raum C9.3 & Mi., 13:45; Raum C9.3)
  • Showcase Mobile Dokumentation (Moderation Edgar Hellfritsch, Dr. Stefan Dierßen; Mi., 13:45; Plenum 2)
  • Showcase Prototype Implementations of iiRDS (doctima-Beitrag Edgar Hellfritsch; Mi., 08:45; Plenum 2)
  • CMS im Einsatz – und wie muss jetzt Ihr Redaktionsleitfaden aussehen? (Johannes Dreikorn, Ulrike Hager; Di., 13:45; Raum C9.2)
  • Pflichtenhefte – wie Entwickler und Redakteure gemeinsam für nutzbaren Content sorgen (Clemens Mühlig; Di., 11:15; Raum K1 & Mi., 08:45; Raum F2)
  • Sichere Service-Unterlagen per App (Benjamin Rauschenberger, Tobias Scheidt; Di., 16:15; Raum C5.2)

Zusätzlich präsentieren wir unseren Part aus dem iiRDS-Showcase auch mehrmals in der Bluebox bei unserem Software-Partner SCHEMA an dessen Messestand. Einfach bei uns nachfragen, wann die Zeiten hierfür sind. Oder bei SCHEMA am Messestand nachschauen.

Der Vortrag Sichere Service-Unterlagen per App ist eine Partnerpräsentation mit unserem Kunden Dresdner Kühlanlagenbau GmbH (DKA). In der Präsentation zeigen wir unsere für den DKA entwickelte App, die Content aus dem Redaktionssystem verwendet und mobil nutzt, und die sogar bei BASF als eine der Lieferanten-Innovationen des letzten Jahres ausgezeichnet wurde

Was gibt es noch, was ist neu?

Dieses Jahr werden wir noch stärker im Fokus als einer der Innovationsführer und Digital-Experten unter den Doku-Dienstleistern stehen. Wir haben einen Industrieeinsatz-Fall hinsichtlich Industrie 4.0/Digitalisierung an unserem Messestand: einen Roboterarm, der mit einem Raspberry Pi und dem CMS SCHEMA ST4 kommuniziert. Seien Sie gespannt und kommen Sie bei uns vorbei, um sich das anzusehen.

Am Ende der Tagung werden wir einen Roboterarm zusammen mit einem Raspberry Pi inklusive Starter-Kit am doctima-Messestand verlosen. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, nur bei uns am Stand vorbei kommen und Ihre Visitenkarte in die Losbox werfen. Wir wünschen jetzt schon viel Glück!

Und Sie?

Sicher werden wir wie jedes Jahr viele bekannte Gesichter sehen, viele Kunden und Partner. Sind Sie auch dabei? Wir würden uns freuen.

In diesem Sinne, bis nächste Woche in Stuttgart!

Weltweit erfolgreich mit Single Source Publishing

Hilscher Produktseite

Hilscher Produktseite

Unser Kunde Hilscher als Hersteller von Komponenten für Industrienetzwerke agiert weltweit. Um seine wichtigsten Märkte optimal zu versorgen, pflegt Hilscher seine Website in sieben Sprachen. Sie zeigt unter anderem ein vollständiges, aktuelles Produktportfolio mit 1500 Produkten. Der Effekt dieser umfassenden Kommunikationsleistung ist messbar: bereits im ersten Jahr nach dem zurückliegenden Relaunch verdoppelten sich die Besucherzahlen des Internetauftritts. Dennoch bleibt der Gesamtaufwand für die Verwaltung der Inhalte überschaubar, die Website wird von zwei Mitarbeitern nebenbei betreut. Wie das gelingt, möchte ich in diesem Beitrag schildern.

Produktinformationen mit Single-Source-Ansatz

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Produkten machen bei Hilscher das Gros des Website-Contents aus. Diese Inhalte werden nicht direkt im Internet-CMS TYPO3 gepflegt, sondern über einen Connector aus dem Redaktionssystem SCHEMA ST4 dort eingespielt. Es gibt eine Reihe von Gründen, die Produktbeschreibungen in dem für Single-Source-Publishing ausgelegten Redaktionssystem zu pflegen:

1. Mehrfachverwendung

Der naheliegendste Grund: Aus denselben Produktinformationen werden u. a. auch gedruckte Datenblätter erstellt. Um Konsistenz zu gewährleisten und Doppelarbeit zu vermeiden, ist da eine gemeinsame Datenquelle unabdingbar. Mit den HTML- und PDF-Ausgabmechanismen von ST4 lassen sich beide Formate auf Knopfdruck generieren.

2. Modularisierung

Eine Produktbeschreibung ist ein hochgradig strukturiertes Dokument. Sie besteht aus einem festgelegten Satz von Textbestandteilen wie Features, technischen Daten oder Bestellinformationen (Beispiel). Einige dieser Bausteine können dabei für ganze Produktgruppen identisch sein, wofür sich der Wiederverwendungsmechanismus des Redaktionssystems anbietet. Web-CMS sind nicht unbedingt für die Verwaltung dieses Komplexitätsgrads ausgelegt. TYPO3 erlaubt es immerhin, eine Seite aus mehreren Content-Elementen aufzubauen, aber Bearbeitung und Übersetzung verlieren schnell an Übersichtlichkeit.

3. Metadaten

In ST4 is es ein Leichtes, jedes Produkt mit Eigenschaften bzw. Metadaten zu versehen, die sich automatisiert aus dem Produktdatenmanagement übernehmen lassen. Im Internetauftritt entsteht mit diesen Informationen nützliche Zusatzfunktionalität. Bei Hilscher haben wir einen Technologiefilter (Beispiel) und einen kriteriengesteuerten Produkt-Finder implementiert. Beide Mechanismen erleichtern es dem Anwender, die für seine Zwecke richtigen Produkte zu identifizieren.

4. Übersetzungsmanagement

Die Produktbeschreibungen werden mithilfe von TRADOS in einer Agentur übersetzt. Die COTI-Übersetzungsschnittstelle von ST4 erlaubt eine zügige, kosteneffiziente Abwicklung der Übersetzungen und stellt mit seinem Übersetzungsreport ein mächtiges Werkzeug for die Qualitätssicherung zur Verfügung.

5. Qualitätssicherung

Der Abgleich nach TYPO3 aus dem ST4 erfolgt automatisiert über die von doctima entwickelte Standard-Schnittstelle ContentConnect, die Fehlerbehandlung, Datenmodellabgleich und Reporting mitbringt.

Redaktionsarbeit in TYPO3

Überblicksinformationen und Unternehmensbeschreibung sind in der Regel Freitext und lassen sich deshalb leichter als die Produktinformationen im Web-CMS verwalten. Auch sind bei diesen Texten die Nutzeffekte kleiner, die sich z.B. aus Modularisierung und Wiederverwendung ergeben. Deshalb werden diese Informationen direkt in TYPO3 gepflegt.

Um auch in TYPO3 ein systematisches Übersetzungsmanagement zu implementieren, haben wir die vorhandene Extension Localization Manager von Loctimize in Abstimmung mit der Übersetzungsagentur unseres Kunden angepasst.

Aus dem Produktivbetrieb

Das oben beschriebene Setting befindet sich mittlerweile seit einiger Zeit erfolgreich im Produktivbetrieb und die Projekterwartungen konnten vollständig realisiert werden. Neben den erhofften Nutzeffekten haben sich für unseren Kunden aber immer wieder auch unerwartete Benefits ergeben. Ein Beispiel: Wir hatten den  automatisierter Import von Inhalten und verknüpften Metadaten eigentlich für die Produktfinder-Funktion gedacht. Nebenbei liefert er aber systematisch Keywords und verbessert damit u.a. die Statistik-Auswertung von Marketing-Aktionen. Fazit: Wenn sich Dokumentation und Marketing enger zu verzahnen, steht dem weltweiten Erfolg nichts mehr im Weg.

Zeit für den Nachwuchs

Das Basler Münster mit Pfalz und Rheinbrücke von Taxiarchos228Eigenes Werk, FAL, Link

Ergänzung (19.05.2017): Wir wurden von einigen Teilnehmern gebeten, mehr Zeit für die Einreichung zu ermöglichen. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Frist bis einschließlich 31.05.2017 zu verlängern.

Jedes zweite Jahr ist es wieder Zeit für unseren Nachwuchspreis für berufliche Kommunikation. doctima verleiht mittlerweile zum zweiten Mal gemeinsam mit der Gesellschaft für angewandte Linguistik den Nachwuchspreis für berufliche Kommunikation. In diesem Jahr geht es zur nach Basel. Auf der GAL-Sektionentagung erhalten die Preisträgerin bzw. der Preisträger im großen Rahmen die angemessene Würdigung ihrer Arbeit.

Was musst du tun, um teilzunehmen? Ganz einfach: Bis zum 15.05. ein Abstract deiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit einreichen, Lebenslauf dazu, an geschaeftsstelle@gal-ev.de schicken – fertig! Eine Jury aus fünf Wissenschaftlern prüft die Einreichungen und entscheidet dann, wer gewonnen hat. Die komplette Ausschreibung gibt es hier.

Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: Der Preis ist mit 500 € dotiert und der Gewinner bzw. die Gewinnerin erhält die Gelegenheit, die Siegerarbeit einem breiten Fachpublikum im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der GAL Sektionentagung in Basel vorzustellen. Wer möchte, darf seine Arbeit auch hier im Blog präsentieren. Die Siegerarbeit aus 2015 beschäftigt sich mit der Kommunikation bei Feuerwehreinsätzen; Jan Gerwinski hat sie in einem Post für uns zusammengefasst.

Also ran an die Tastatur und nichts wie losgelegt mit der Einreichung zum doctima-Preis für berufliche Kommunikation.

Technischer Content – auf dem Weg in die Zukunft

Achtung CatContent: Was die Zukunft wohl bringt?

Vor einigen Jahren noch hatte ich das Gefühl, dass sich in der Technischen Dokumentation Innovationsstillstand breit macht. Dieser Eindruck hat sich Gott sei Dank in den letzten Jahren geändert. Heute erleben wir eine Branche, die sich (wieder) neu erfindet. Einige Stichworte: mobile Dokumentation, internationale Teams und Redaktionsprozesse, Digitalisierung, Industrie 4.0 und neue Techniken wie VR-Interfaces, 3D-Druck.

Aufgefallen ist mir aber auch eine größere Offenheit gegenüber den Veränderungen. Nachdem sich Technische Redakteure über lange Jahre von den Kollegen aus den Marketing-Abteilungen abgegrenzt haben, sehe ich heute wieder eine größere Offenheit und Bereitschaft von den „anderen“ zu lernen, ohne dabei die eigenen Kernthemen und -standpunkte aufzugeben. Das mag mit einer jungen, gut ausgebildeten Schar von Technikredakteuren zu tun haben, die sich oft als Medienspezialisten und nicht als schreibende Ingenieure verstehen. Begrüßenswert ist es allemal.

Wie wird es nun weitergehen mit der Technischen Dokumentation? Wir haben dazu Hersteller von Software-Systemen aus der Dokumentationsbranche gefragt: „Was sind in den nächsten fünf bis zehn Jahren die großen Trends in der Technischen Dokumentation? Wie wird sich das Arbeiten verändern? Wird es Dokumentation im heutigen Sinn überhaupt noch geben?“ Und spannende Antworten bekommen. Die Beiträge zu dieser Reihe „Trends in der Technischen Dokumentation“ werden in loser Folge erscheinen. Den Anfang macht an diesem Donnerstag Uwe Reißenweber von DOCUFY mit einem Post über „Informationsräume“.

Posts zu dieser Themenreihe

#4.0, die tekom-Jahrestagung 2016

img_9629Information 4.0, Dokumentation 4.0, Industrie 4.0, #4.0. Überall versucht man neue und innovative Wege zu gehen, so auch in der Branche der Technischen Kommunikation und Technischen Dokumentation. Unser Rückblick auf die tekom-Jahrestagung 2016.

Markus Nickl

P1080459-SWtekom Herbsttagung 2016. Für mich ein besonderes Datum. Denn wenn ich richtig rechne, dann ist es genau 20 Jahre her, dass ich auf meiner ersten „tekom“ war – damals in Berlin mit einem eigenen Vortrag über historische Gebrauchsanleitungen. Seitdem hat sich eine Menge getan. Besonders die Dimensionen, die die begleitende Messe angenommen hat, hätte ich mir damals nicht vorstellen können. Und die Internationalisierung der Veranstaltung ist ebenfalls beeindruckend. An nur einem Messetag habe ich (unter anderem und nur so als Beispiel) mit einem ungarischen Übersetzer, einer chinesischen Expertin für Simplified English, einem niederländischen Industriedesigner und einem US-amerikanischen Marketingexperten gesprochen. Das hätte ich mir damals vor zwanzig Jahren nie träumen lassen. Toll welchen Weg die tekom in dieser Zeit genommen hat. Ach ja, aus guter Tradition war ich auch diesmal wieder mit einem Vortrag dabei: „SEO – Technische Dokumentation für die Suchmaschine“.  Wen’s interessiert, der kann mehr dazu im Parson-Blog lesen.

Edgar Hellfritsch

rp_P1090805_SW-e1447767838366.jpgDieses Jahr bin ich kaum dazu gekommen, meiner Rolle als Tagungsbeirat gerecht zu werden und möglichst viele Vorträge zu besuchen. Die Vorträge, die ich mitbekommen habe, waren v. a. die, an denen ich selbst beteiligt war: Den „Showcase Mobile Dokumentation“ habe ich mit moderiert. Alle sechs Vorträge waren interessant und von durchgängig hohem Niveau. Die vielen Gespräche, die ich an unserem Stand mit Besuchern gerade zu diesem Thema geführt habe, zeigen mir, dass die mobile Bereitstellung von Inhalten langsam die Bedeutung gewinnt, die ich ihr zuschreibe. Mein anderes Thema dieses Jahr war Information 4.0 und mit ihm der Standard iiRDS, an dem ich mitarbeiten darf. Hier haben mich vor allem die Prototypen der Systemhersteller beeindruckt, die bereits sehr schön das Nutzpotenzial des in Arbeit befindlichen Bereitstellungsstandards gezeigt haben.

Johannes Dreikorn

p1090631-b-hoch-swDrei Tage tekom-Tagung – das sind drei Tage intensivsten Austauschs. Das war eigentlich schon immer so, aber dieses Jahr habe ich das besonders stark empfunden. Ganz sicher deswegen, weil ich die vollen drei Tage an unserem Stand präsent war. Der Blick auf meine Notizen macht mir noch einmal deutlich, wie viel spannende Gespräche auf unserem „grünen Teppich“ stattgefunden haben mit Kunden, Interessenten und Job-Bewerbern. Dabei durfte ich auch mein Lieblingskind, das ContentRuleset, mehrmals vorführen.
Intensiver Austausch auch in den beiden Workshops, die ich gehalten habe. Mit der Textsorte Checklisten ein Thema ganz aus der Praxis, eine herausfordernde Aufgabenstellung – und das mit 30 motivierten Teilnehmern durcharbeiten. Ich liebe diese angeregte Arbeitsatmosphäre einfach. Und dann all die Begegnungen am Rande – ein Gespräch beim Mittagessen mit jemand bis dato ganz Unbekannten, ein Plausch unter langjährigen Weggefährten. Eins ist klar: tekom-Jahrestagung auch nächstes Jahr wieder mit mir – und wieder volle drei Tage.

Christian Hammer

P1090233-SWStuttgart Anfang November? Na klar – tekom-Tagung! In diesem Jahr kann ich Tagung für mich getrost durch Messe ersetzen. Ich habe es zum ersten Mal in nicht einen einzigen Vortrag geschafft. Nicht, weil ich die große Nähe zu unserem Hallen-Nachbarn der Kaffee-Insel nicht aufgeben wollte, sondern weil wir eigentlich immer Interessenten und Interessante am Stand hatten.
Hier nochmal ein großes Lob an unseren Ober-Location-Scout Benny Rauschenberger. Auch dieses Jahr waren unsere 20 Quadratmeter doctima wieder sehr gut in Halle 1 aufgehoben. Abseits des Gedränges und der Hektik der größeren Halle 2 hatten wir die richtige Atmosphäre für persönliche und konstruktive Gespräche, die sich teilweise schon fast zu kleinen Workshops entwickelten.
Am schönsten finde ich es immer zu sehen, dass unsere Kunden einen Besuch bei uns am Stand nicht als lästigen Pflichttermin wahrnehmen, sondern sich darauf freuen. So waren viele immer mal wieder bei uns, um ein kleines Pläuschchen  zu halten oder auch um sich mit anderen Besuchern auszutauschen. Unsere Kunden fühlen sich also wohl bei uns. Gut so!

Daniel Rieß

danielDie tekom-Jahrestagung ist im Hause doctima seit jeher ein wichtiges Thema, um das ich die letzten Jahre kaum herumkam, auch wenn ich nicht vor Ort war. Das sollte sich 2016 ändern, denn nun war ich ebenfalls stolzer Besitzer eines Tickets und hatte die Möglichkeit Mittwoch und Donnerstag auf der Messe mitzuerleben.
Nach dem Einlass fand ich den doctima-Stand nach wenigen Minuten, der unter anderem durch den 3D-Drucker auffiel, der zugleich Preis unserer Verlosung und Fabrik von personalisierten Legosteinen war, die die Standbesucher auf Anfrage drucken lassen konnten.
Doch ich musste gleich wieder los, denn der erste Vortrag wartete auf mich. Was auf den ersten Blick nach stressigem Hin und Her klingt, nahm ich vielmehr als kurzweilige Abwechslung zwischen innovativem fachlichem Input in den Vorträgen und tollen Gesprächen sowie interessanten Kontakten an unserem Stand wahr. So machte es mir nicht zuletzt großen Spaß, Menschen, mit denen ich sonst via Mail und Telefon zusammenarbeite, in Lebensgröße kennenzulernen.
Nein, es ging gerade nicht um 3D-Modelle, die durch eine AR-Brille unfassbar real dargestellt werden – das konnte ich aber dennoch am Ende von „Augmented Reality solution for delivering complex instructions“ (Andrew Head, Semcon) am Donnerstag ausprobieren. Weitere Highlights waren für mich die Umsetzung der AR-App bei SAF-Holland (Thomas Piroth, Tim Rausch) und die smarte Wartung einer Klimaanlage nach Industrie 4.0 (Jürgen Sapara, Thomas Gering). Kurz gesagt: Der Besuch der tekom-Jahrestagung 2016 hat sich voll und ganz gelohnt.

Benjamin Rauschenberger

P1080932-B-SWAls Vater des Messeauftritts von der Konzeption über die Organisation bis hin zum Einschwören der Kollegen war ich natürlich besonders unter Strom. Anreise mit Aufbau des Messestandes und dann drei Tage bangen, dass auch wirklich alles so klappt wie geplant und dass auch nichts zu Hause vergessen wurde. Abschalten kann man da nicht wirklich. Aber der ganze Aufwand hat sich wieder einmal gelohnt. Wir hatten tolle Gespräche. Wir haben ein super Feedback von allen Seiten bekommen. Sei es zu unseren Vorträgen, zu unserem Messestand oder zu unserem Auftreten auf der Tagung. Und wir hatten wahnsinnig viel Spaß dabei. Das hat sicherlich zur guten Stimmung beigetragen. Danke an alle doctima-Kollegen und an alle Besucher unseres Standes, das war toll!
Was die Themen betrifft, nehme ich vor allem zwei Strömungen mit. Einerseits Content Delivery: Die Unternehmen wollen ihren Doku-Content über verschiedene Kanäle ausliefern, gerade heutzutage, da viele digitale Möglichkeiten dazu bestehen. Großteils auch als Mobile Dokumentation. Kein Wunder, dass wir viele Gespräche dazu hatten, da wir ja Projekte in dem Themengebiet haben und über unsere Erfahrungen berichten können. Andererseits Content-Wiederverwendung, was nicht so weit weg ist von erstem Thema: Content aus der Doku, vor allem guter Content, soll weiter und wieder genutzt werden. Und da spielt es keine Rolle ob intern oder extern, ob für Service, Support, Marketing, Vertrieb, Interessenten oder Kunden. Wichtig ist, eine Strategie dahinter zu haben, dann bietet der Doku-Content einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert. Das waren für mich die beiden, als Marketeer und Vertriebler naheliegenden und daher zu erwartenden, Hauptthemen der Jahrestagung.

Michael Mann

Auf meine erste tekom-Tagung bin ich mit vorsichtiger Neugier gefahren: Einerseits haben die Berichte der Kollegen schon Hoffnung auf eine spannende Veranstaltung gemacht – andererseits will man ja nicht mit zu großen Erwartungen anreisen, die dann nicht erfüllt werden können. Umso besser, dass die Erwartungen dann tatsächlich erfüllt worden sind. Sehr gut gefallen hat mir, dass in den Vorträge „echte“ Produkte und tatsächlich umgesetzte Prozesse mit ihren Ergebnissen vorgestellt wurden und nicht ein „könnte man mal“ oder ein „wäre schön, wenn“. Wenn man in einem Vortrag (zugegebenermaßen als „für Anfänger“ eingestuft) auch mal nichts Neues lernt, kann man sich ja immer noch mit der Schlussfolgerung trösten, dass man in dem Thema auch keine ganz grundlegenden Entwicklungen verpasst hat.
Der Messebesuch führt ganz deutlich vor Augen, dass man in einer Branche arbeitet, die immer noch ein bisschen vielfältiger ist, als man das eigentlich schon wusste. Fazit: Für mich ein rundum gelungener Besuch – nächstes Jahr komme ich gerne wieder!

Was ist Ihr Feedback zur tekom-Jahrestagung 2016? Welche Vorträge oder Workshops fanden Sie gut? Welche Themen haben auf der Tagung gefehlt oder waren eher schwach vertreten? Kommentieren Sie und lassen Sie uns darüber reden.