Kennzahlen – die unbekannten Wesen: Empirische Arbeit (Teil 3)

Kennzahlen - die unbekannten Wesen, strategisches VorgehenIn Teil 3 macht sich Prof. Schaffner mit uns gemeinsam an die empirische Arbeit. Haben Sie Teil 1 und 2 schon gelesen? Falls nicht: Am Ende des Artikels sind alle bereits erschienen Beiträge der Reihe verlinkt.

Unter empirischer Arbeit wird die methodisch-systematische Sammlung von Daten und die regelgeleitete Erkenntnisgewinnung verstanden. Daten können qualitativ (nicht-numerisch) oder quantitativ sein (mess- oder zählbar). Kennzahlenarbeit ist zunächst einmal quantitative Empirie (z.B. Umsatz, Fehlerquote, Wiederverwendungsquote). Weiterlesen

Grafikformate und ihre Tücken – Teil 2: Tücken

Datenformate Export Technische DokumentationIm ersten Teil dieses Artikels hat meine Kollegin Katharina neben Grundlagen zu den gängigsten Grafikformaten bereits auf einige Fallstricke beim Verwenden digitaler Grafiken in der Redaktionsarbeit hingewiesen.

  • Pixelgrafiken sind nicht besonders gut für technische Zeichnungen geeignet.
  • Vektorgrafiken liegen häufig in proprietären Formaten vor. Die großen Mitspieler Microsoft und Adobe bilden eigene Welten mit nur bedingt durchlässigen Grenzzäunen aus.
  • Fehlt die Originalgrafikdatei, lassen sich Grafiken manchmal nur mit Mühe aus Bestandsdokumenten extrahieren.

Lassen Sie uns etwas tiefer einsteigen. Weiterlesen

Kennzahlen – die unbekannten Wesen: Strategische Früherkennung (Teil 2)

Kennzahlen - die unbekannten Wesen, strategisches VorgehenWir setzen unsere Reihe „Kennzahlen – die unbekannten Wesen“ fort. Prof. Michael Schaffner erklärt uns heute die strategische Früherkennung und das Konzept der schwachen Signale. Eine Übersicht der vier Artikel finden Sie am Ende des Beitrags.

Kennzahlen sind Informationen der Vergangenheit. Dennoch werden sie oft als Indikatoren für künftige Entwicklungen eingesetzt. Wir sind jedoch umgeben von hoher Dynamik und Komplexität. Da können Kennzahlen zwangsläufig scheitern. Die Strategische Frühaufklärung setzt daher auf „schwache Signale“. Anstatt auf klassische Kennzahlen der operativen Frühwarnung zu vertrauen, ist die Fahndung nach „weak signals“ ein kontinuierlicher Prozess. Weiterlesen

Grafikformate und ihre Tücken – Teil 1: Grundlagen

Datenformate Export Technische DokumentationAuch wenn sich die Technische Dokumentation in Word oder InDesign erledigen lässt, so sind diese Programme sicherlich nicht das Optimum für diesen Zweck. Die Wiederverwendung von Inhaltsbausteinen, Varianten- und Übersetzungsmanagement – all diese Aufgaben lassen sich einfacher mit speziellen Redaktionssystemen erledigen.

Ist der Umstieg auf ein solches System geplant, stellt sich meist die Frage: Wie bekommen wir unsere Inhalte aus dem alten System in das neue? Beim Export/Import z. B. mittels XML stellen sich ganz neue Herausforderungen einfach dadurch, dass Programme wie Word und InDesign sehr eigen sind bei der Verarbeitung bestimmter Dateiformate. Was auf den ersten Blick einfach scheint, kann in der Praxis zu grauen Haaren führen. Das gilt vor allem für den Export von Grafiken. Weiterlesen

Kennzahlen – die unbekannten Wesen: Schlüssiges Vorgehen (Teil 1)

Kennzahlen - die unbekannten Wesen, strategisches VorgehenDas Thema Kennzahlen für Technische Redaktionen beschäftigt uns sehr, nicht nur hier im Blog. Umso mehr freuen wir uns über die Gastartikelreihe von Prof. Michael Schaffner. In vier Beiträgen wird er Ihnen und uns die unbekannten Wesen Kennzahlen näherbringen. Seien Sie sicher: Hier wird nicht an der Oberfläche gekratzt, sondern es geht so richtig ans Eingemachte! Wir sagen Danke an Herrn Prof. Schaffner, dass er sein Wissen hier mit uns teilt, und freuen uns auf die nächsten Wochen Kennzahlen pur. Weiterlesen

Die unsichtbare Frau

Gendergerechte Sprache in der Technischen DokumentationZu Beginn gleich ein paar provokante Fragen vorweg: Sind Frauen in der Technischen Dokumentation unsichtbar? Entfalten Anleitung ihre volle Wirkung für die gesamte Leserschaft – oder doch nur für die (männliche) Hälfte?
Diesen Fragen wollen wir hier nachgehen und dabei einen Blick auf (alte) Gewohnheiten, relevante Urteile, anekdotische Befunde und wissenschaftliche Studien werfen. Weiterlesen

Strategie in Frage stellen

strategische Positionierung von Techischen RedaktionenWenn ich mit Technischen Redakteuren spreche, höre ich immer wieder „Wir müssten mal was für unsere strategische Positionierung tun, aber ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo wir anfangen sollten.“
Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach: Man fängt an, indem man sich und sein Tun in Frage stellt. Und deshalb will ich hier mal etwas machen, das eher ungewöhnlich ist: einen Blogbeitrag, der weitgehend aus Fragen besteht. Weiterlesen

Fallstricke bei der Standardisierung von technischem Content

Fallstricke bei der Standardisiserung von technischem Content

Ohne Standardisierung – da werden Sie mir sicher zustimmen – ist moderne Technische Redaktion nicht machbar. Ein Handbuch oder eine mobile Dokumentation, in dem jeder Warnhinweis anderen Regeln folgt, in dem man Handlungsschritte nicht von beschreibenden Informationen unterscheiden kann oder die verwendete Terminologie nach Kraut und Rüben anmutet – das will keiner.

Und das nicht hauptsächlich deswegen, weil so ein Durcheinander irgendwie nicht „schön“ wäre. Es geht vielmehr darum, dass nur eine nachhaltige Standardisierung das empfindliche Gleichgewicht herstellen kann zwischen den heutigen Anforderungen an Technischen Content: Weiterlesen

Strukturierungsmodelle für die Technische Redaktion

Was bringt ein Strukturierungsmodell?

Es ist ja nicht gerade so, dass es in der Technischen Redaktion zu wenige Strukturierungs- und Informationsmodelle gibt. DITA, Information Mapping, Funktionsdesign, PI-Mod oder diverse hausinterne Eigenentwicklungen – in der Technischen Redaktion hat man die Qual der Wahl. Deswegen wollen wir hier auch nicht im Detail auf die diversen Strukturierungs- und Informationsmodelle eingehen, sondern ein paar Tipps geben, wie man das passende Modell für die eigene Technische Redaktion findet. Weiterlesen

Was leistet ein Controlled-Language-Checker?

Controlled-Language-Checker von congreeSchon vor einigen Wochen haben wir uns hier im Blog mit Systemen in Technischen Redaktionen beschäftigt. Ein beliebtes System sind die sogenannten Controlled-Language-Checker, die so viel mehr können als „nur Rechtschreibprüfung“. Wir freuen uns, dass uns Hannah Glaum von unserem Partner congree dieses hilfreiche Tool in einem Gastbeitrag nun etwas genauer vorstellt:

Texte sollen, unabhängig vom jeweiligen Genre, Informationen oder Botschaften vom Verfasser zum Empfänger transportieren. Dafür müssen sie verständlich sein sowie korrekt in Orthografie und Grammatik. Informationen wie Produktbezeichnungen sowie Firmennamen müssen in allen Quellen einheitlich wiedergeben werden. Darüber hinaus gibt es einige weitere Anforderungen wie die Reduzierung der Übersetzungskosten, die Einhaltung spezifischer Vorgaben, Suchmaschinenfreundlichkeit oder das Erstellen vieler Beiträge in immer kürzerer Zeit für unterschiedliche Kanäle. Bei all diesen Aufgaben und Herausforderung unterstützen sogenannte Controlled-Language-Checker (CLC). Weiterlesen