Mobil für drinnen

(c) Rödi / pixelio.deInformationen mobil bereitzustellen bringt bekanntermaßen viele Vorteile. Ohne Weiteres lässt sich mit modernen Geräten eine ganze Bibliothek in der Hosentasche herumtragen – und in der Regel steht einem über Zellfunk oder WLAN das ganze Internet zur Verfügung. Mithilfe der gerätetypischen Schnittstellen wie GPS oder Kamera kann man die mitgebrachte Information mit der aktuellen Umgebung in Bezug setzen – auch daraus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten.

Bisher wird aber oft nur über die Chancen im Endkunden-Geschäft und über mobile Anwendungen als Geschäftsmodell diskutiert. Doch wie sieht es eigentlich in der internen Kommunikation aus? Sind mobile Anwendungen für den unternehmensinternen Einsatz ein Gewinn? und: Wo entfaltet mobiler Content seine Wirkung? Hier einige Einsatzszenarien:

  • Natürlich profitieren besonders Mitarbeiter im Außendienst von unternehmensinternen mobilen Anwendungen. Vertriebsmitarbeiter sparen sich so z. B. das Schleppen dicker Produktkataloge und können Bestellungen gleich beim Kunden in das System eingeben.
  • Service-Techniker greifen auf die komplette Technische Dokumentation des Unternehmens zurück, bewaffnet nur mit einem Pad und ihrer Brotzeittüte. Naja, und ggf. einem Schraubenschlüssel. Und können z. B. über QR-Codes zuverlässig identifizieren, welche Teile in einer Anlage verbaut sind.
  • Viele Unternehmen setzen auf eine Firmenzeitschrift zur Mitarbeiterbindung. Als Web-App bieten sich neue Möglichkeiten zur direkten Interaktion zwischen Redaktion und den Kollegen. Wer sendet das rätselhafteste Foto aus dem Unternehmen? Wer liest die Firmenzeitschrift am weitesten entfernt vom Stammsitz? Leser werden hier zu Usern.
  • Seit geraumer Zeit beschäftigen sich E-Learning-Spezialisten mit dem so genannten „mobile Learning„, also der Frage, wie sich mobile Plattformen zum Lernen einsetzen lassen. Es lässt sich vermuten, dass die Weiterbildungs-Branche auch für die firmeninterne Fortbildung in den nächsten Jahren verstärkt auf mobile Medien setzt.

Fazit: Die Zeit ist reif für mobil im Unternehmen. Es gibt in den unterschiedlichsten Bereichen Einsatzmöglichkeiten. Nicht nur für die mobile Anbindung an bestehende Standard-Software. Sondern auch für mobilen Content. Viele Unternehmen scheuen aber noch davor zurück, auf mobile Lösungen zu setzen. Oft werden dabei Sicherheitsbedenken geäußert. Mobil muss allerdings nicht unsicher bedeuten. In einem der nächsten Blogbeiträge zeige ich, wie sich mobile Inhalte in die Sicherheitsarchitektur von Unternehmen integrieren lassen.

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