Pluralis Maiestatis – lateinische Fremdwörter auf -us

Wie jetzt?

Wie jetzt? – Unklarheiten gab es wohl bereits im Mittelalter. Eigenes Foto.

Nachdem mir immer wieder und aus allen Richtungen Stati um die Ohren fliegen, und ich kürzlich mit umfangreichen Textkorpi konfrontiert wurde, möchte ich unser Blog zum beruflichen Schreiben einmal dazu hernehmen, meinen inneren Klugscheißer unverblümt nach außen zu kehren. Auch wenn ich mich damit als Informatiker zwischen all den Linguisten und Redakteuren auf ganz dünnes Eis wage.

Die folgende Liste enthält Beispiele für die unterschiedlichenauf -us endenden Deklinationen im Lateinischen, die sich in Form von Fremdwörtern bis ins heutige Weiterlesen

Adobe PhoneGap – die wesentlichen Fakten

Desktop-Telefon

PhoneGap – nichts fürs Tastentelefon

PhoneGap ist ein kostenloses Opensource-Tool, mit dem sich in HTML geschriebene
Web-Apps via Kommandozeile in native App-Container verpacken lassen. PhoneGap bringt außerdem Javascript-Erweiterungen mit, um in der Web-App auf Gerätefunktionen wie GPS oder Kamera zuzugreifen.

Dieses Vorgehen bringt gegenüber tatsächlicher nativer Entwicklung einige Vorteile mit sich: Weiterlesen

Wissen statt raten – iX-Artikel von unserem Kollegen Christian Hammer

In der aktuellen iX (7/2013) erklärt mein Kollege Christian Hammer den Datenbank-Befehl EXPLAIN. Das Ganze geht – der Plattform iX und ihrer Zielgruppe angemessen – sehr in technische Tiefen. Warum das Thema für unsere tägliche Arbeit mit Content und CMS relevant ist, will ich an dieser Stelle versuchen kurz anzureißen.

Worum geht es und was geht uns das an?

Titelbild der iX 07/2013

Titelbild der iX 07/2013, (c) Heise-Verlag

Es geht um Datenbank-Optimierung. Und uns betrifft das, weil Content-Management in allen praktischen Fällen Weiterlesen

Mobil und sicher

Symbolbild: Datenschutz (c) Gerd Altmann / pixelio.deHier ist er also nun, der versprochene zweite Teil zum Thema „Mobil im Unternehmen“. Einsatzgebiete gibt es genug für mobile Inhalte in Unternehmen. Entsprechend vielfältig sind auch die Verteilwege für mobile Informationen. Stellt man die Inhalte per Webserver online bereit, was das Aktuell-Halten erleichtert, aber nicht in allen Fällen anwendbar ist (Funkloch, Datenmenge, Antwortzeit)? Oder sendet man ein PDF oder eBook per Mail auf das Gerät und speichert es dort ab, um die Information lokal verfügbar zu haben? Weiterlesen

Mobil für drinnen

(c) Rödi / pixelio.deInformationen mobil bereitzustellen bringt bekanntermaßen viele Vorteile. Ohne Weiteres lässt sich mit modernen Geräten eine ganze Bibliothek in der Hosentasche herumtragen – und in der Regel steht einem über Zellfunk oder WLAN das ganze Internet zur Verfügung. Mithilfe der gerätetypischen Schnittstellen wie GPS oder Kamera kann man die mitgebrachte Information mit der aktuellen Umgebung in Bezug setzen – auch daraus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten.

Bisher wird aber oft nur über die Chancen im Endkunden-Geschäft und über mobile Anwendungen als Geschäftsmodell diskutiert. Doch wie sieht es eigentlich in der internen Kommunikation aus? Sind mobile Anwendungen für den unternehmensinternen Einsatz ein Gewinn? und: Wo entfaltet mobiler Content seine Wirkung? Hier einige Einsatzszenarien: Weiterlesen

Bitte nicht! Bessere Alternativen zu Captchas

Bitte nicht Captchas

(c) doctima

Ihrem Anspruch nach sind Captchas für Menschen entschlüsselbar; SPAM-Bots müssen dagegen weinend aufgeben und gesenkten Hauptes von dannen ziehen. Soweit die Theorie.

Leider haben Captchas eine viel zu hohe false positive-Rate, d. h. zu viele echte Nutzer scheitern an ihnen, und damit sind Captchas für ihren Job schlicht ungeeignet. Außerdem besitzen sie ein enormes Frustrationspotenzial und sind nicht barrierefrei. Deshalb sind sie für eine professionelle Website nicht als lästig, sondern viel eher als geschäftsschädigend einzustufen.

Es geht ohne. Mit wenigen einfachen Maßnahmen bekommt man ähnliche Trefferquoten wie mit Captchas, allerdings ohne die Benutzer zu belästigen. Und das geht beispielsweise so: Weiterlesen

Freeware für den Mac

Ein Apfel

Das ist der erste Apfel, den ich aus dienstlichen Gründen angebissen habe.

Da ich hier und da App-Entwicklung für das iPhone betreibe, bin ich seit knapp zwei Jahren gezwungen, beruflich einen Apple-Computer zu benutzen. Naja, um ganz ehrlich zu sein, würde ich das auch freiwillig tun, auch zu Hause steht ein iMac im Wohnzimmer, aber darum geht es hier nicht.

Da unsere Infrastruktur hier bei doctima weitgehend auf Windows ausgerichtet ist – mit einem Small Business Server im Zentrum und MS Office als Standard-Arbeitsmittel – findet der überwiegende Teil meines Arbeitstages auf einem virtuellen PC unter Parallels Desktop statt, aber auch darum geht es hier nicht.

Über die letzten Jahre hat sich eine kleine Sammlung von Mac-Freeware auf meinem MacBook angesammelt, deren Ingredienzen sich teilweise als sehr nützlich für die tägliche Arbeit erwiesen haben, und um die geht es Weiterlesen