Systeme mit System

CCMS, TMS, WCMS, TVS, CLC, AMSIn der Technischen Dokumentation sind wir darum bemüht, Texte und Inhalte allgemein verständlich und in Formulierung und Darstellung konsistent zu gestalten. Dabei nutzen wir diverse Werkzeuge, d. h. in unserem Fall: Software-Systeme, die uns bei der Erstellung und Verwaltung der Inhalte unterstützen. Im Laufe der Zeit hat sich eine ganze Palette von Systemen herausgebildet, die jeweils auf bestimmte Teilaufgaben spezialisiert sind. Und natürlich hat jedes dieser Systeme seine eigene Bezeichnung, und zusätzlich noch eine Abkürzung, was zu einer terminologischen Vielfalt führt, für die man fast schon wieder ein eigenes Verwaltungssystem bräuchte … Heute bringen wir Ordnung in dieses Dickicht und stellen die wichtigsten Systeme im Bereich der Technischen Dokumentation vor – mit System.

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SCHEMA ST4 im Einsatz: Von der Ein-Personen-Redaktion bis zu dreistelligen Anwenderzahlen

Schema ST4 Website auf Laptop-MonitorWir sagen herzlich willkommen im neuen Jahr! Vielleicht steht ja auch bei Ihnen für 2019 ein Content-Management-System auf dem Wunschzettel. Oder Sie wollen Ihr bestehendes CMS erweitern, fine-tunen oder fit machen für die Bedürfnisse von Industrie/Information 4.0 und Digitalisierung.

Wenn Sie uns von doctima schon ein bisschen kennen, wissen Sie, dass Content-Management für uns und unsere Kunden ein ganz zentrales Thema ist. Sehr häufig empfehlen wir für entsprechend spezialisierte Redaktionsprozesse das Redaktionssystem SCHEMA ST4.
Was Sie mit SCHEMA ST4 erreichen können und in welcher Bandbreite unsere Kunden dieses High-End-System einsetzen, das möchte ich Ihnen im Post heute kurz vorstellen. Weiterlesen

Feindliche Übernahme: Print-orientierte Dokumente ins medienneutrale CMS migrieren

Von Print zu Digital: Eine sorgfältige Planung erleichtert die Migration von technischen Dokumenten

Viele Unternehmen nutzen den Schwung der aktuellen Digitalisierungsbestrebungen, um auch ihre technische Kommunikation, also Datenblätter, Handbücher usw. elektronisch verwertbar zu machen. Wo vormals Papier und PDF als Maßstab dienten, soll Information nun auch online, mobil und interaktiv bereitgestellt werden. Weiterlesen

DITA und Deutschland – eine Antwort an die Redakteuse

Warum weht in Deutschland bei DITA ein anderer Wind? (c) lichtkunst.73 / pixelio.de

Warum weht in Deutschland bei DITA ein anderer Wind?
(c) lichtkunst.73 / pixelio.de

Im Nachgang zur #tekom15 hat Marijana Prusina hier die Diskussion auf der Tagung und ihre Gedanken zu DITA zusammengefasst. Unser Kommentar dazu.

Deutschland zu zögerlich? Ich denke eher nicht. Ich sehe den wichtigen Punkt eben doch darin, dass in Deutschland schon lange sehr leistungsfähige CCMS auf dem Markt sind.

Denn das heißt zunächst einmal: Alle early adopter haben sich frühzeitig damit beholfen.

Zweite Konsequenz: Die Unternehmen, die bisher bei unstrukturierten Workflows geblieben sind und bei denen DITA eine Lösung wäre, treffen auf einen Markt, auf denen DITA eine Lösung unter mehreren mächtigen Standards ist. Denn nur weil DITA eine Lösung wäre, heißt das ja nicht, dass ein CMS keine sein kann.

Drittens: Es gibt außerdem auch etliche Fälle, bei denen Unternehmen von DITA wegmigrieren. Auch das hält den Markt für DITA in Deutschland schlanker.

Und Viertens: Vielen Redakteure in Deutschland mit denen ich gesprochen habe, geht DITA schlicht und einfach auf die Nerven. In jedem zweiten internationalen Vortrag zu DITA wird zumindest angedeutet, dass die Redakteure in Deutschland sagen wir mal zu dumm sind zu verstehen, was DITA leistet. Zunächst ist das ja ohnehin schon keine besonders clevere Verkaufsstrategie. Und wenn ich die Argumente pro DITA dann schon in identischer Form seit mehreren Jahren von den CMS-Herstellern kenne, dann wirkt der DITA-Promoter auf mich nicht sonderlich kompetent.

DITA ist (genau wie CMS) immer nur so gut, wie die Leute damit arbeiten. Wir bei doctima haben in unseren Migrationsprojekten aus DITA schon die erstaunlichsten Fälle von Missbrauch erlebt. Leider versäumen viele Kunden von DITA (ebenso wie von CMS) ihre Redakteure auch redaktionell für strukturierte Schreibprozesse zu qualifizieren. Und dann hilft das beste System nichts…